Nach der kurzen Sommerpause ging es im Derby der GFL2 wieder los. Die Solingen Paladins empfingen die Langenfeld Longhorns und hofften vergeblich auf eine Revanche des Hinspiels. In einer sehr ansehnlichen Partie gewannen die Gäste mit 41:14 und stehen jetzt mit den Paladins mit 10:10 Zählern punktgleich in der GFL2 Nord. Nach der Niederlage in Langenfeld hatten sich Head Coach Cevin Conrad und seine Paladins viel vorgenommen und wollte ursprünglich dem heimischen Publikum einen Sieg im Derby gegen die Longhorns präsentieren. Es reichte am Ende nicht: Die Wende brachte im dritten Quarter ein misslungener 4. Versuch der Solinger kurz vor der Endzone der Langenfelder. 

Langenfelds Quarterback Jarvis McClam (#10) bekamen die Solinger nicht immer unter Kontrolle (Foto: Nick Jungnitsch)Langenfelds Quarterback Jarvis McClam (#10) bekamen die Solinger nicht immer unter Kontrolle (Foto: Nick Jungnitsch)

Für Cevin Conrad war es das 371 Spiel in seiner Trainerkarriere als Footballcoach, dabei kommt er auf 290 Siege und hätte sich sicherlich einen weiteren Sieg gewünscht. Aufhören will er bei 600 Siegen als Trainer, was er uns im Vorfeld des Spieles mit einem Augenzwinkern verriet. Dabei begannen seine Paladins gut und konnten bereits im ersten Drive den ersten Touchdown der Partie erzielen. Zuvor gewannen die Langenfeld Longhorns den Cointoss und wählten den Kickoff. Nach Läufen von Patrick Poetsch (#9) und Daniel Rennich (#3) war es ein langer Pass von Quarterback Danny Farley (#12) auf seinen Wide Receiver Brice Jacques-André-Coquin (#14), der die ersten Punkte brachte. Nach dem erfolgreichem Point After Touchdown (PAT) von Daniel Rennich stand es 7:0 für die Hausherren. 

Langenfeld arbeitete sich mit dem Duo aus Runningback Davonte Lynch (#7) und Quarterback Jarvis McClam (#10) über das Feld. Nach rd. 7 Minuten im ersten Quarter konnte Jarvis McClam (#10) thumb Die Paladins verloren auch das zweite Derby gegen die Longhorns Foto Oliver JungnitschDie Paladins verloren auch das zweite Derby gegen die Longhorns (Foto:  Oliver Jungnitsch)seinen ersten Touchdown verbuchen. Mit einem Lauf des Quarterbacks über rd. 7 Yards und dem PAT von Marcel Kirchner (#81) konnte Langenfeld den Ausgleich herstellen. 

Der nächste Drive der Solingen Paladins endete mit einer Interception an der 40 Yardline der Langenfelder. Danny Farley’s Pass konnte Cole Williams von Langenfeld abfangen. Ohne weiter Zählbares ging das erste Quarter zu Ende. 

Das zweite Quarter begann mit einem weiteren Touchdown von Jarvis McClam für Langenfeld. Mit einem Lauf über circa 45 Yards und dem PAT (Marcel Kirchner) stand es 7:14, dabei waren gerade einmal 45 Sekunden in dem Viertel vergangen.  Nach einem Timeout von Langenfeld war es ein langer Pass von Jarvis McClam auf seinen Wide Receiver Justin Schlesinger (#3) der die nächsten Punkte auf das Scoreboard brachte. Schlesinger konnte sich freilaufen und legte rund 10 Yards bis in die Endzone zurück (PAT Marcel Kirchner) und erhöhte somit die Führung auf 21:7 für die Gäste.

Mit Daniel Rennich kamen die Paladins noch einmal heran. Nach einem Pass von Danny Farley fand er nach rd. 20 Yards die Endzone. Mit seinem Touchdown und dem PAT verbesserte Rennich das Ergebnis auf 14:21 für Solingen. Die Langenfeld Longhorns hatten kurz vor der Pause die Chance die Führung weiter auszubauen, aber Runningback Davonte Lynch verlor kurz vor der Endzone den Ball und der Solinger Linebacker Rashaad Lighty (#31) konnte das Spielgerät in der eigenen Endzone sichern. Damit ging die erste Spielhälfte zu Ende.

Solingen eröffnete die zweite Hälfte mit einem kurzen Kickoff. Die Longhorns änderten in der Offensive zunächst nichts, denn für die Raumgewinne sorgten die Läufe von  Quarterback Jarvis McClam und Runningback Davonte Lynch. Davonte Lynch war es auch, der nach einem Toss und einem Lauf über 7 Yards den nächsten Touchdown markieren konnte. Der PAT mißlang, denn der Ball ging gegen den Goalpost und der neue Spielstand war somit 14:27. 

Solingen stemmte sich gegen die Derbyniederlage und hatte noch im dritten Quarter die Chance zum Anschluss. An der 12 Yardline der Longhorns konnte Danny Farley in vier Versuchen weder einen guten Pass, noch eine Ballübergabe anbringen. Nach dem Turnover on downs lief nichts mehr bei den Paladins zusammen. So gehörten die letzten Punkte den Gästen. Wieder war es Longhorns Quarterback Jarvis McClam mit einem Lauf, der die Führung erhöhte (14:33).  

Auch die Defense der Longhorns konnte für Punkte sorgen. Nach einem verunglückten Punt der Paladins aus der eigenen Endzone, konnte Till Müller (#17) Innerhalb der 5 Yardline den Ball fangen und brachte ihn zum 14:39 in die Endzone der Hausherren. Durch eine Two Point Conversion stellte Gil Deblaere (#1) mit seinem gefangenen Pass von Jarvis McClam den Endstand von 14:41 her.  

Die Langenfeld Longhorns haben jetzt eine Woche spielfrei. Dann geht es für die Longhorns zum Tabellenschlusslicht, den Troisdorf Jets. Die Solingen Paladins haben ihr nächste Spiel bereits am kommenden Wochenende. Sie haben ein weiteres Heimspiel und empfangen die Lübeck Cougars.

Unsere beiden Bildergalerien sind hier verlinkt: 

 

Oliver Jungnitsch für FandS (korrigierte Fassung)

In dem für die Gelsenkirchen Devils letztem Spiel vor der Sommerpause waren die Paderborn Dolphins zu Gast. In einer ab der zweiten Halbzeit sehr unterhaltsamen Partie gewannen die Dolphins mit 30:20, zeigten jedoch besonders auf der Position des Quarterbacks Entwicklungspotential. 

OJ Devils Dolphins 047 2019 07 14In der zweiten Hälfte konnten die Gelsenkirchen zwar noch ausgleichen, Paderborn nutzte jedoch Fehler der Devils zum Sieg - Im Bild: Robin Graßmann (#10) der einen TD erzielte (Foto:©Oliver Jungnitsch)

Die Paderborner begannen mit dem Kickoff. Das erste Quarter verlief ohne zählbare Punkte. Paderborn setzte zunächst auf das Laufspiel. Die Dolphins konnten nach einer Interception von Mark Benjamin Möbus (#46) den Ball zwar bis zur 2 Yardline der Devils bringen, aber nach Strafen ging es 30 Yards zurück und es blieb beim 0:0. 

So dauerte es bis zum ersten guten Pass von Paderborns Quarterback Kyle Faunce (#15) auf seinen Wide Receiver Marius Langenbach (#16) bis die ersten Punkte auf das Scoreboard kamen. Nach dem Touchdown von Langenbach verwandelte Heiko Bals (#9) den Extrapunkt (PAT) zum 0:7. Die Devils brachten in der ersten Hälfte das Spielgerät kaum in eine gefährliche Feldposition. Besser machte es die Defense der Gelsenkirchener, denn sie fingen in der ersten Hälfte zwei Interceptions. Eine Interception sorgte auch für die nächsten Punkte, aber auf der Seite der Gäste. Heiko Bals (#9) konnte einen Pass von Devils Quarterback Thomas Iking (#6) abfangen und den Ball in die Endzone tragen. Auch den PAT verwandelte Bals für Paderborn zum 14:0. Die Dolphins hatten in der ersten Hälfte noch die Chance auf einen weiteren Touchdown, aber Marius Langenbach konnte den Ball nicht festhalten. Somit ging es mit 0:14 in die Pause.

Nach der Pause wurde auf beiden Seiten der Quarterback gewechselt, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Devils Head Coach Jan Kärner wechselte aufgrund einer OJ Devils Dolphins 042 2019 07 14TD zum 13:14 durch Robin Graßmann (#10) von den Gelsenkirchen Devils (Foto: ©Oliver Jungnitsch)Verletzung Thomas Iking aus, für ihn spielte Johannes Werner (#18), der eine Verletzung gerade auskuriert hat. Auf der anderen Seite war Head Coach J.J. Fayed mit der Leistung von Faunce nicht zufrieden und so durfte, wenn auch nur kurz, Kevin Ekhorutomwen (#11) ran. Werner brachte mehr Schwung in den Angriff der Gastgeber, so dauerte es auch nicht lange und es gab den ersten Touchdown für die Devils. Mit einem Pass auf Wide Receiver Thomas Goldmann (#13), der nach weiteren 15 Yards die Endzone erreichte, verkürzten die Gelsenkirchener auf 7:14 (PAT Jürgen Haindl #5). Kevin Ekhorutomwen verlor in zwei Drives kurz hintereinander den Ball, den dann jeweils ein Devil (Dennis Teper und Florian Schwarz) sichern konnte. Danach übernahm  Kyle Faunce wieder die Position des Quarterbacks. Die Devils glichen sogar in dieser Phase zum 14:14 aus. Wiederrum war es ein Pass, diesmal auf Robin Graßmann (#10) der zum Touchdown führte (PAT Jürgen Haindl #5).

Paderborn reagierte und konnte schnell wieder die Führung übernehmen. Wide Receiver Sören Griese (#83) fing den Ball in der Endzone der Devils. Nach dem PAT von Bals stand es 14:21. Mit einem 49 Yards Field Goal von Bals erhöhe Paderborn auf 24:14. Mit einem kurzen Lauf von Quarterback Kyle Faunce (#15) gab es den nächsten Touchdown für die Gäste. Die TPC konnte Kevin Ekhorutomwen (#11) nicht erfolgreich abschließen. Das Scoreboard zeigte 14:30 an. 

Wie im Spiel gegen die Aachen Vampires gaben sich die Gelsenkirchener noch nicht auf und versuchten das Spiel auszugleichen. Diesmal konnte Goldmann einen Pass von Werner in der Endzone fangen und das Ergebnis auf 20:30 verbessern. Die Gelsenkirchen Devils versuchten im Anschluss eine TPC, die nicht erfolgreich war. Der folgende Onsidekick der Devils brachte nicht den gewünschten Erfolg. Paderborn konnte hiernach das Ergebnis nach Hause bringen. 

Paderborn muss noch ein Spiel vor der Sommerpause absolvieren, denn sie empfangen noch das Schlusslicht, die Aachen Vampires. Gelsenkirchen geht in die Sommerpause und wird, wie auch die Dolphins, die Pause am 31.8.2019 beenden. 

Unsere Bildergalerie zum Spiel: 

 

Oliver Jungnitsch für FandS

Im Stadion Rußheide sahen rund 1100 Zuschauer am Sonntag das Spitzenspiel der Regionalliga zwischen den Bielefeld Bulldogs und den Essen Assindia Cardinals. In der spannenden Partie gewannen die Bulldogs knapp und brachten somit den aktuellen Tabellenführer der Regionalliga zu Fall.

 OJ 054 2019 06 02 Quarterback Rohan Dagdelen (#12) - Foto: © Oliver Jungnitsch

Bereits vor dem Kickoff des Spitzenspiel heizte Harold M. McMillan, der Stadionsprecher der Bielefeld Bulldogs ordentlich ein - obwohl dies bei Temperaturen von über 30 Grad nicht nötig gewesen wäre. 

Die Partie eröffneten die Cardinals mit dem Kickoff. Auf die ersten Punkte des Spiels mußte man jedoch fast sieben Minuten warten. Nach einem Pass vom Bielefelder Quarterback  Niklas Gorny OJ 052 2019 06 02Wide Receiver Felix Blissenbach (#4) - Foto: © Oliver Jungnitsch (#10) auf seinen Wide Receiver Felix Blissenbach (#4) gab es den ersten Touchdown der Partie. Den Extrapunkt (PAT) verwandelte Tobias Stork (#22) zur 7:0 Führung der Hausherren. Der Ausgleich erfolgte im 2. Quarter. Nach einem Sack konnte Julian Hackert (#59) den Ball für die Gäste sichern und nach einer Strafe gegen die Bulldogs hiess es First Down an der Bielefelder 4 Yardline. Cardinals Runningback Tobias Nick (#33) konnte im dritten Anlauf die Endzone erreichen  und nach dem PAT von Simon Sikorski (#15) stand es 7:7. 

Tobias Stork (#22) markierte per Field Goal die erneute Führung für die Bielefeld Bulldogs. Im Anschluss zum 10:7 versuchten die Bulldogs einen Onside Kick. Bei einer Restspielzeit von 5:46 Minuten im 2. Quarter misslang dies jedoch. Vor der Pause erhöhten die Gastgeber noch auf 17:7. Hier war es Fullback Veith Strickrock (#48), der mit einem Lauf über 55 Yards den nächsten Touchdown für Bielefeld auf das Scoreboard brachte (PAT Tobias Stork). Dies war auch der Halbzeitstand. 

Nach der Pause gab es auf beiden Seiten Fehler: zunächst verloren die Assindia Cardinals nach einem zu hohem Snap den Ball an der 50 Yardline. Dann konnten die Bielefelder zwar zunächst bis zur 9 Yardline  der Essener vorrücken, wurden aber bis zur 22 Yardline aufgrund von Strafen zurückgeschickt. Von hier aus versuchte Tobias Stork ein Field Goal. Dabei konnte er dem Ball nicht genügend Höhe und Weite verleihen undCardinal Dionne Thrweatt-Vassar (#8) nahm das Spielgerät in der eigenen Endzone auf. Nach über 100 Yards  und einigen Blocks war Dionne Thrweatt-Vassar in der Endzone der Bulldogs angekommen-Touchdown Essen Assindia Cardinals. Den PAT verwandelte Tobias Nick (#33) und somit waren die Gäste mit 17:14 wieder im Spiel.

OJ 053 2019 06 02Dionne Thrweatt-Vassar (#8) - Foto: ©Oliver JungnitschIm 4. Quarter zogen die Bulldogs mit zwei Touchdowns auf 31:14 davon. Den ersten Touchdown erzielte Wide Receiver Felix Blissenbach (#4) nach Pass von Quarterback  Niklas Gorny (#10).  Dem nächsten Touchdown gehen zwei Ballverluste voraus. Zunächst kann DB Till Enstipp den Ball für Essen erobern, doch im Anschluss wirft Cardinals Quarterback Rohan Dagdelen (#12)  eine Interception. DB Erblin Bardhoshi kann den Ball abfangen und kurz später ist es ein Pass auf Wide Receiver Max Nolte (#81), der den Touchdown für die Gastgeber bringt (PAT Tobias Stork).

Noch sind 5:03 Minuten zu spielen und Essen stemmt sich gegen die erste Niederlage in 2019. Nach einem Lauf von Cardinals Quarterback Rohan Dagdelen (#12) über 2 Yards und dem PAT von Tobias Nick verkürzen sie auf 31:21. Der anschließende Onside Kick misslingt und die Gäste bekommen bei 2:17 Restspielzeit das Spielgerät zurück. Mit ausgelaufener Uhr gelingt Dionne Thrweatt-Vassar noch ein Touchdown für Cardinals. Auch die erfolgreiche TPC durch Rohan Dagdelen kann jedoch die Niederlage für die Essen Assindia Cardinals nicht verhindern. Das Spiel endete mit 31:29. 

Mit diesem Sieg schieben sich die Bielefeld Bulldogs auf den zweiten Platz der Tabelle und die Assindia Cardinals rutschen auf den dritten Platz ab. In zwei Wochen gibt es das nächste Spitzenspiel, denn da empfängt der ehemaligen Tabellenführer den neuen Tabellenführer der Regionalliga. Die Paderborn Dolphins sind in Essen bei den Cardinals zu Gast. 

 

Bildergalerie zum Spiel: 

 

Mit 17:13 gewannen heute die Gelsenkirchen Devils gegen den Aufsteiger, die Aachen Vampires. Ein Wechsel auf der Position des Quarterbacks brachte die Devils in der letzten Spielminute auf die Siegerstraße. Die Aachener Mannschaft konnte ihre Führung nicht über die Zeit bringen und verbleibt auf dem letzten Tabellenplatz der Regionalliga. 

WR Robin Graßmann (#10) spielte in der zweiten Hälfte auf der Position des Quarterbacks (Foto: ©Oliver Jungnitsch)WR Robin Graßmann (#10) spielte in der zweiten Hälfte auf der Position des Quarterbacks (Foto: ©Oliver Jungnitsch)

Für beide Mannschaften ging es um Punkte für den Klassenerhalt in eben dieser Liga. Bisher konnten beide Teams nur einen Sieg einfahren und standen somit mit jeweils zwei Punkten am Ende der Tabelle. 

Aachen begann die Partie mit dem Kickoff. Das erste Quarter ist schnell erzählt: Unsicherheiten besonders auf der Seite der Hausherren, denen man die deutliche Niederlage vom vergangenen Wochenende anmerkte. Im Derby  verloren die Devils bei den Assindia Cardinals mit 0:65. Dennoch waren es die Gelsenkirchener die mit einem Field Goal von Kicker Niklas Bossek (#7) mit 3:0 in Führung gingen. Es folgte noch eine Interception und das war es dann - das Quarter. Devil Lukas Peiffer (#24) konnte hiermit seine Statistik aufbessern. 

Im zweiten Viertel hatten die Gastgeber die Möglichkeit ihre Führung auszubauen, aber ein weiteres Field Goal misslang. Besser machten es die Gäste, denn nach einem Pass von Quarterback Nils Heidingsfeld auf seinen Tight End mit der Nummer 98 konnten sie den ersten Touchdown des Spiels markieren (PAT gut - #98). Beim Stande von 3:7 ging es in die Pause. 

Das dritte Quarter begannen die Devils mit dem Kickoff. Die Vampires kamen meist durch das Laufspiel über das Spielfeld. Die Devils fanden kaum eine Möglichkeit den Aachener Runningback mit der Nummer 27 zu stoppen. 

Beim ersten Drive der Devils nach der Pause sah man eine personelle Veränderung. Auf der Position des Quarterbacks war nun ein Wide Receiver zu sehen: Robin Graßmann (#10), der jetzt für Thomas Iking spielte. Die nächsten Punkte gehörten aber wieder den Gästen aus Aachen. Nach Pass auf #85 gab es den zweiten Touchdown für die Vampires. Der PAT wurde von den Devils geblockt. Mit 3:13 ging das dritte Quarter zu Ende. 

Im vierten Quarter können die Aachen Vampires ein Field Goal nicht verwandeln und es begann die Schlussphase des Spiels. Bei guten 4 Minuten Restspielzeit verkürzen die Gelsenkirchen Devils auf 10:13. Nach einem Pass von Robin Graßmann (#10) auf Tobias Goldmann (#13) kann Goldmann   den Ball fangen und bringt ihn nach rund 25 weiteren Yards in die Endzone (PAT Niklas Bossek #7). Aachen riskiert nichts mehr und verwaltet die Führung. Bei der Restspielzeit von 1:17 Minuten trennen sich die Vampires durch einen Punt von dem Spielgerät. Gelsenkirchen nimmt den Ball fast an der Mittellinie auf und hat aber keine Auszeiten mehr. Graßmann überbrückt mit einem Pass auf Nils Elbracht (#17) und einem eigenen Lauf das Spielfeld bis in die Redzone der Aachener. Nach Pass auf Tobias Goldmann (#13) kann er den Ball in der Endzone fangen und so gehen die Devils bei 24 Sekunden auf der Uhr mit 17:13 in Führung (PAT Niklas Bossek #7). Aachen versucht in den letzten Sekunden mit langen Pässen das Feld zu überbrücken, kann aber die Niederlage nicht verhindern. 

Beide Teams haben am nächsten Sonntag ein Heimspiel, aber mit Bielefeld und Paderborn kommen zwei Mannschaften, die bisher nur jeweils ein Spiel verloren haben. 

Bildergalerie zum Spiel: 

 

Am Sonntag gibt es in der Regionalliga ein Spitzenspiel, denn die Bielefeld Bulldogs empfangen die Essen Assindia Cardinals. Beide Teams, wie auch die Paderborn Dolphins, wollen in die German Football League2 (GFL2) aufsteigen und werden die Meisterschaft in der Regionalliga wohl auch unter sich ausmachen.

 OJ 0533 2018 05 05Die Bielefeld Bulldogs empfangen die Essen Assindia Cardinals (Foto aus 2018: ©Oliver Jungnitsch)

Beide Teams kennen sich seit einigen Jahren, auch aus Zeiten in der beide Verein noch in der GFL2 aufeinander trafen. In Bielefeld und Essen hat man als Saisonziel den Aufstieg in diese Liga ausgegeben. Dabei haben die Assindia Cardinals bisher die bessere Ausgangsposition, denn als Tabellenführer der Regionalliga haben sie aktuell alle Spiele gewonnen. Jedoch hatten die Essener bisher die vermeintlich leichteren Gegner, bzw. ist noch nicht auf ein Team mit Aufstiegsambitionen getroffen.  Anders bei den Bulldogs, denn sofort im ersten Spiel waren sie beim Ostwestfalenderby in Paderborn zu Gast. Dort verloren die Bielefeld Bulldogs ihr bislang einziges Spiel mit 16:09. 

Die Essen Assindia Cardinals kommen ausgeruht aus einer „Bye-Week“ nach Bielefeld, währenddessen durften die Bulldogsin der letzten Woche nach Bonn reisen und gewannen ihr Spiel 28:14.  In der letzten Spielzeit waren die Partien der Beiden lange Zeit spannend, aber die Bielefeld Bulldogs gingen beide Male als Sieger vom Platz. Das Spiel 2018 in Bielefeld endete mit 29:24 und in Essen trennte man sich mit einem 20:30. So oder so, das Spiel wird für einen der beiden Vereine einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft Regionalliga darstellen. Paderborn spielt parallel in Bonn und wird im nächsten Spiel auf die Cardinals treffen. Da lauert auch schon das nächste Spitzenspiel in der Regionalliga.

 

Spiel in der Regionalliga: 

  • Bielefeld Bulldogs gegen die Essen Assindia Cardinals
  • Datum: 02.06.2019
  • Einlass ist ab 14 Uhr / Kickoff 15 Uhr
  • Kommentiert wird das Spiel von Harold M. McMillan
  • Eintritt 8€ / Ermäßigt 4€
  • Achtung! Außer den Bulldogs sind keine Hunde im Stadion erlaubt!
  • Stadion Rußheide, Mühlenstraße 121, 33602 Bielefeld

 

 

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